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In den Arbeiten nach 2000 hat die Fotografie die Malerei und Druckgrafik abgelöst. Sie ist heute Ausgangspunkt für Lichtobjekte und Installationen.

In den Lichtobjekten werden Digitalbilder auf Transparentfolie gedruckt. Durch Überlagerung von Schichten werden diese rhythmisiert, erweitert und zu einem neuen Bild gefügt. Montiert zischen Plexiglasscheiben auf mehreren Ebenen und von unten beleuchtet, entstehen Objekte, die zwischen Collage und Lichtkunst oszillieren, Ein- und Durchblicke gewähren.

Auch alte Diapositive, die bisweilen durch den Zahn der Zeit Farbveränderungen oder schadhafte Stellen aufweisen, können Ausgangsmaterial sein. Sie werden bearbeitet, Ausschnitte eigener Arbeiten werden als erweiternde Schicht darüber gelegt oder einzelne Farbschichten werden von den Dias weg gekratzt, Schichten freigelegt. Die Motive sollen erkennbar bleiben, zur Lektüre anregen. Es ist die Erinnerung, die das Handeln bestimmt.

Lichtschienen

Leuchtkästen

Dias