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Die Hot Spots aus dem Projekt „Mobil machen“ haben im Staatsarchiv BL einen definitiven Platz gefunden.

Ist es doch auch das Feuer, welches die kleine Stadt Liestal weit über die Kantonsgrenze bekannt macht. In Anspielung an den „Chienbäse“ lodern die Farben auch im grossen Leuchtkasten im zweiten Stock.

175 Jahre nach seiner Gründung hat der Kanton Basel-Landschaft mit einem markanten modernen Gebäude ein Zeichen gesetzt: Hier soll das Gedächtnis dieses Kantons gepflegt werden und nicht zuletzt: Hier kann die Geschichte weiter gehen...

Der spektakulärste Teil des neuen Archivgebäudes ist sein Eingangsbereich. Eine massive, schwarze Wendeltreppe windet sich über zwei Stockwerke nach oben. Die Betonwände des hohen Raums sind mit einem Rillenmuster modelliert, so dass der Eindruck einer Schichtung entsteht. Es ist, als ob sich die Treppe durch die Schichten der Geschichte hindurch ins Licht der Gegenwart hinauf bohrt. Das Ganze entfaltet eine Sogwirkung, der sich auch die Besucher nicht entziehen können und so dem Lift den Rücken kehren.

Die Leuchtfeuer von Alexandra vom Endt sind eine stimmige Ergänzung dieses Eingangsraums. Sie haben einerseits einen engen thematischen Bezug zur Geschichte unserer Region und bringen auch ganz real Licht in den dunkleren Teil des Treppenhauses. Durch die feinen Linien der Plexiglasschichten wiederholt sich das Rillenmuster der Wände, werden auch hier Schichten sichtbar. Spezifisch für das Staatsarchiv entstand die Arbeit im grossen Leuchtkasten im Empfangsbereich. Gegenwart und Brauchtum verweben sich über das Schriftstück.

Was könnte hier näher liegen. Es ist, als ob die Objekte schon immer da gewesen wären, sie gehören ganz einfach hier hin.

Regula Nebiker, Staatsarchivarin, 2013

3 Leuchtkästen im Staatsarchiv BL je 90 x 30 x 30 cm,
1 Leuchtkasten 10 x 74 x 74 cm

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