2025 | SOAP

Gewachstes Papier wird gefaltet, geknüllt, geformt – Bewegungen schreiben sich ein, das Material erinnert. Alexandra vom Endt setzt sich mit Körper, Wiederholung und Erinnerung auseinander. Im Dock verweist ihre Installation auf eine physische Vergangenheit: die Arbeit in der Hotelwäscherei ihrer ElternGlätten, stapeln, ordnen – die Gesten haben sich tief eingeprägt.

Diese Erfahrungen übersetzt sie in fragile Objekte, die zwischen Stabilität und dem Moment des Zusammenfallens oszillieren und die ganze Palette des Materials ausloten. 

In der Installation der Künstlerin begegnen uns jedoch nicht nur weisse eingewachste Papierbahnen. Eine Lichtquelle zeigt Fotografien von ungemachten Betten aus ihrem Fotofundus und kleine, feine Farbpunkte tragen Duft in den Raum - Seifen aus diversen Hotelzimmern. Gesammelt als Erinnerungsstücke vergangener Reisen, verbinden sie die Objekte zu einem Zeitstrahl verschiedener Generationen.

Im Rahmen des Formates in Process, kuratiert von Nicole Wiedlisbach, Saaltext